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Energiespartipps

Inhaltsverzeichnis
Stromspartipps
Kochen und backen
Geschirrspühlen

Kühlen und Gefrieren
Waschen und Trocknen
Heizen und Lüften
Warmes Wasser
Licht
Standby-Geräte
Zehn Tipps zum Thema Heizen
Sparsames Autofahren

Stromspartipps

Kochen und Backen

Das Essen mit der Familie oder Freunden ist eine der schönsten Freizeitbeschäftigungen. Die Freude lässt sich steigern, wenn alle Speisen nicht nur kreativ und gesund, sondern auch energie- und umweltbewusst zubereitet werden. Wählen Sie den Durchmesser des Kochtopfs passend zur Kochstellengröße.
Ist das Kochgeschirr zu klein, geht unnötig Wärme und Energie verloren. Ist es deutlich zu groß, dauert das Ankochen sehr lange. Kochgeschirr sollte einen ebenen Boden und einen gut schließenden Deckel haben. Schräg liegende Deckel lassen zudem so viel Wärme entweichen, dass bis zu der dreifachen Menge an Strom verbraucht wird. Setzen Sie für lang kochende Gerichte mit mehr als 20 Minuten Gardauer den Schnellkochtopf ein.
So sparen Sie bis zu 50 Prozent Zeit und 30 Prozent Strom. Kochen funktioniert auch mit wenig Wasser.
Vier Portionen Kartoffeln werden mit nur einer Tasse Wasser gar. Das spart Energie. Nach dem Ankochen rechtzeitig die Kochstelle auf Fortkochen zurückschalten oder mit der Automatik-Funktion arbeiten. Nutzen Sie die Nachwärme. Beim Garen von Kartoffeln fünf bis zehn Minuten und beim Quellen von Reis etwa 20 Minuten vor Ende der Gardauer ausschalten. Seien Sie kein „Topfgucker“. Damit vergeuden Sie Strom.
Kleingeräte sind in puncto Energiesparen Top. Schon ein halber Liter Wasser lässt sich im Express-Wasserkocher nicht nur wesentlich günstiger, sondern auch schneller erhitzen als auf der Kochstelle. Eierkocher und Kaffeemaschine helfen nicht nur sparen, sondern erleichtern auch den Alltag. Für das Erwärmen von Speisen und das Garen kleiner Mengen ist die Mikrowelle ideal.
Nachwärme nutzen!
Der Braten wird auch knusprig, wenn der Backofen beispielsweise zehn Minuten vor Ende der Gardauer ausgeschaltet wird.
Die Backofentür sollte nicht unnötig geöffnet werden. Beachten Sie dies vor allem beim Abbacken von Brandteig. Wird während des Backens die Tür geöffnet, dann fallen beispielsweise Windbeutel zusammen. Den Backofen voll ausnutzen. Durch gleichzeitiges Garen mehrerer Gerichte oder durch Backen von zwei Kuchen nebeneinander auf dem Rost sparen Sie Zeit und Energie. Gebäck, Braten und Aufläufe gelingen auch, wenn sie in den kalten Backofen eingesetzt werden. Vorheizen ist nur selten nötig (nach Herstellerangaben), wie etwa beim Brotbacken. Gesundheitsbewusste Genießer setzen auf den Dampfgarer oder auf den Kombibackofen. Die Lebensmittel werden nicht im Wasser, sondern mit heißem Dampf gegart, so bleiben Vitamine und Mineralstoffe stärker erhalten. Nicht nur Gemüse bewahrt seine natürliche Farbe, auch für Fisch, Kartoffeln und zum Auftauen ist der Dampfgarer bestens geeignet. Bei druckfesten Geräten werden außerdem die Garzeiten um bis zu 50 Prozent verringert. Bietet Ihr Backofen Umluftgaren: Nutzen Sie diese Möglichkeit! Backen Sie auf mehreren Ebenen gleichzeitig beispielsweise Plätzchen, das spart Energie und Zeit.
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Geschirrspülen

Funkelnde Gläser, sauberes Geschirr, eine aufgeräumte Küche und mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens. Die Geschirrspülmaschine macht es möglich - und das alles noch energie- und wassersparender als beim Spülen von Hand.
Vorspülen unter fließendem Wasser entfällt.
Gebrauchtes Geschirr einfach in der Geschirrspülmaschine sammeln und die Gerätetür schließen, damit die Essensreste nicht antrocknen.
Die Geschirrspülmaschine sollte nur voll beladen angeschaltet werden!
Dosieren Sie das Reinigungsmittel sparsam nach Herstellerangabe.
Die Devise sollte lauten: so viel wie nötig, so wenig wie möglich.
Neuere Gerätemodelle können sich den Kombinationsreinigern 3 in 1 anpassen.
Die Maschinen schalten die Anzeigen für Salz und Klarspüler ab. Dies gilt bis Härtebereich 3.
Moderne Geschirrspüler bieten eine Fülle von Spülprogrammen.
Diese Programme berücksichtigen beispielsweise die Geschirrart (Schonprogramme), die Geschirrmenge (Beladungserkennung) oder die Verschmutzung (Automatikprogramme). Darüber hinaus gibt es Intensivprogramme für stark verschmutztes Geschirr und Sparprogramme für leicht verschmutztes Geschirr.

Personen im Haushalt.............Verbrauch pro Jahr (Kilowattstunden)
2..................................................................................ca. 200
3..................................................................................ca. 245
4..................................................................................ca. 325

Für jeden das richtige Gerät.
Hoch eingebaute Geschirrspüler sowie Schubladen-Geschirrspüler ermöglichen eine besonders einfache Handhabung, denn sie können ohne Bücken geöffnet und geschlossen werden. 60 Zentimeter breite Geräte (für 12–15 Maßgedecke) arbeiten bei voller Beladung wirtschaftlicher als 45 Zentimeter breite Geräte (für 6–10 Maßgedecke).
Einige Geräte sind mit Wärmetauscherflächen ausgestattet.
Mit ihnen kann die Energie des laufenden Spülgangs für den folgenden Spülgang genutzt werden.
Die meisten Geräte können an die Kalt- oder Warmwasserversorgung angeschlossen werden.
Ein Warmwasseranschluss ist vor allem bei der Nutzung regenerativer Energien zum Beispiel bei Verwendung einer Wärmepumpe sinnvoll.
Achten Sie beim Kauf eines Geschirrspülers auf das Energielabel.
Hier können Sie mit einem Blick sehen, ob ein Gerät einen niedrigen oder hohen Verbrauch (Energieeffizienzklassen von A bis G) hat, und zusätzlich wie Reinigungswirkung und Trockenwirkung eingestuft sind. Eine freiwillige Angabe auf dem Energielabel ist die Geräuschemission. Vor allem bei offenen Küchen lohnt es sich, darauf zu achten.
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Kühlen und Gefrieren

Damit nicht nur Obst und Gemüse vitaminreich und schön knackig, Fisch frisch und Fleisch delikat bleibt, sondern auch Energie gespart wird, sollten beim Kühlen und Einfrieren einige Punkte beachtet werden. Denn Kühl- und Gefriergeräte sind rund um die Uhr im Einsatz.
Lebensmittel benötigen unterschiedliche klimatische Verhältnisse. Ein Mehr-Zonen-Gerät bietet hier für alle Bedürfnisse das Richtige. Die Erfahrung zeigt, dass Lebensmittel in der niedrig temperierten Zone knapp über 0° C bis zu dreimal länger frisch bleiben als im normalen Kühlbereich.
Ungenutzter Kühl- und Gefrierraum kostet ...
Kaufen Sie ein Gerät in der Größe, die Ihrem Bedarf entspricht. Bei einer Gefriertruhe beispielsweise verbrauchen 100 Liter ungenutzter Gefrierraum bis zu 200 kWh im Jahr.
Stellen Sie Kühl- und Gefriergeräte nicht neben Herd oder Heizung. Je niedriger die Umgebungstemperatur ist, desto geringer ist der Stromverbrauch.
Lebensmittel gehören nur gut abgekühlt und abgedeckt bzw. gut verpackt in den Kühlschrank. Ausnahme: Obst und Gemüse. Sie sollten zur optimalen Feuchtigkeitszirkulation stets unverpackt eingelagert werden.
Häufiges und langes Öffnen der Gerätetür kostet Energie. Übersichtlich einsortierte Lebensmittel ersparen mühsames Suchen und schaffen Platz.
Verschmutzte oder beschädigte Gummidichtungen der Gerätetür lassen Kälte und damit Energie entweichen. Kühl- und Gefriergeräte sind in den letzten Jahren mit Blick auf ihren Energiebedarf deutlich verbessert worden. Aus diesem Grund finden sich zum Teil drei Viertel der Gerätegruppen in der Energieeffizienzklasse A (niedriger Verbrauch) des Energielabels. Daher wurde bei Kühl- und Gefriergeräten die Labelklasse weiter unterteilt und A+ und A++ eingeführt.
Staubfrei spart Energie. Es lohnt sich, Lüftungsgitter (Rückwand) der Geräte frei von Staub zu halten und auf eine ungestörte Luftzirkulation zu achten.
Bei Gefriergeräten ohne Abtauautomatik ist Abtauen bei einer Reifschicht von über einem Zentimeter erforderlich.
Sonst wird unnötig Energie verschwendet. Eisfrei bleiben dagegen NoFrost-Geräte. Nur vor dem Einfrieren großer Mengen oder vor dem Abtauen sorgt die Superschaltung für eine notwendige Kältereserve. Geräte mit verstärkter Wärmedämmung haben den zuätzlichen Vorteil, dass bei einem Ausfall der Inhalt länger tiefgekühlt bleibt.
Sterne und Lagerdauer:
Kennzeichnung Anwendung
Eisbereitungsfach geeignet zum Gefrieren und Lagern von Eiswürfeln
* mit einem Stern, nicht wärmer als minus 6° C geeignet zur kurzfristigen Lagerung gefrorener Lebensmittel – bis zu 1 Woche
** mit zwei Sternen, nicht wärmer als minus 12° C geeignet zur mittelfristigen Lagerung gefrorener Lebensmittel – bis zu 3 Wochen
*** mit drei Sternen, nicht wärmer als minus 18° C geeignet zur langfristigen Lagerung gefrorener Lebensmittel – mehrere Monate (je nach Lebensmittel)
**** mit vier Sternen, kälter als minus 18° C geeignet zum Einfrieren von Lebensmitteln – mehrere Monate (je nach Lebensmittel)
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Waschen und
Trocknen

Unersetzliche Hilfe im Haushalt bieten moderne Waschmaschinen mit einer Fülle von Waschprogrammen sowie Wäschetrockner mit einer schonenden Trocknung. Fassungsvermögen der Waschtrommel voll ausnutzen. Heute gibt es Haushalts-Waschmaschinen, die bis zu 6 oder 8 kg Wäsche fassen.
Vorwäsche nur bei stark verschmutzter Wäsche wählen. Zum Beispiel: bei schmutziger Berufskleidung. Nutzen Sie Sparprogramme. Normal verschmutzte Kochwäsche wird auch bei 60° C sauber, für Buntwäsche sind meist 30° C bzw. 40° C ausreichend.
Ein Anschluss der Waschmaschine an die zentrale Warmwasserversorgung ist vor allem dann sinnvoll, wenn das Wasser mit regenerativen Energien (Wärmepumpe, Solarkollektoren) erzeugt wird. Auf die richtige Dosierung des Waschmittels kommt es an. Waschmittel nach Verschmutzung, Wasserhärte und Herstellerangaben dosieren. So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Überdosierung belastet die Umwelt unnötig – Unterdosierung kann zu Schmutz- und Kalk-Ablagerungen im Gewebe und auf Maschinenbauteilen führen. Waschhilfsmittel wie Weichspüler, Stärke und Fleckentferner sollten nur gezielt und bewusst eingesetzt werden.
Wäschetrockner immer voll beladen. Wenn der Trockner mit Textilien gefüllt wird, deren Material, Größe und Dicke ähnlich sind, dann verkürzt sich die Trocknungsdauer, und Energie wird eingespart.
Es gibt zwei verschiedene Trocknertypen: Ablufttrockner und Kondensationstrockner.
Ablufttrockner geben die feuchtwarme Luft ins Freie ab. Dies geschieht am besten über eine spezielle Öffnung im Mauerwerk. Ablufttrockner sind nicht nur günstiger in der Anschaffung, sondern auch günstiger im Energieverbrauch als Kondensationstrockner, bei denen die Feuchtigkeit kondensiert und in einem Auffanggefäß gesammelt wird. Es lohnt sich, den Luftfilter nach jedem Trocknungsvorgang zu reinigen und beim Kondensationstrockner während des Trocknens den Raum zu lüften.
Achten Sie beim Kauf einer Waschmaschine oder eines Wäschetrockners auf die Kennwerte des Energielabels.
Neben der Kennzeichnung des Energieverbrauchs (A bedeutet niedriger Verbrauch) ist bei der Waschmaschine auch die Waschwirkung und die Schleuderwirkung (A bedeutet besser) zu berücksichtigen. Für Abluft- und Kondensationstrockner gelten unterschiedliche Grenzwerte bei den Effizienzklassen. So wird der unterschiedliche Einfluss beider Trocknersysteme auf die Raumwärme berücksichtigt. Wäschetrockner sind üblicherweise in den Effizienzklassen C und schlechter eingestuft. Ausnahme ist der Wärmepumpen-Wäschetrockner mit Effizienzklasse A.
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Heizen und Lüften

Am wirksamsten lässt sich dort Energie einsparen, wo der Verbrauch im Haushalt am größten ist: beim Heizen. Jeder kann mit seinem Verhalten dazu beitragen, dass nicht unnötig Energie verbraucht wird. Heizungen müssen regelmäßig entlüftet werden. Höchste Zeit ist es, wenn die Heizung "gluckert" oder die Wärmeverteilung am Heizkörper sehr ungleichmäßig ist.
Heizungsrohre in unbeheizten Räumen, beispielsweise im Keller, sind besonders in älteren Gebäuden nicht isoliert. Es lohnt sich, dies nachzuholen und die Rohre zu isolieren. Lassen Sie Vorhänge und Gardinen nicht vor Heizkörpern herabhängen. Sie behindern die Wärmeabgabe an die Raumluft erheblich und sorgen für einen verstärkten Wärmeverlust über die Fenster. Programmierbare Thermostatventile lohnen sich. Sie regeln die Temperatur nach Wunsch. Beispielsweise wird während der Arbeitszeit die Temperatur abgesenkt, am Abend erhöht, in der Nacht wieder automatisch gesenkt. Thermostatventile dürfen nicht verdeckt werden, damit sie die Raumtemperatur erfassen können. Halten Sie die Türen von beheizten Räumen geschlossen. Schließen Sie am Abend die Rollläden. Die Wärmeabgabe nach außen verringert sich. Setzen Sie in selten genutzten Räumen Direktheizgeräte ein. Im Bad bietet sich die Elektrofußbodenheizung an.
Richtwerte für angenehme und sinnvolle Raumtemperaturen:
Wohnzimmer.............20–22° Celsius
Schlafzimmer...........15–18° Celsius
Kinderzimmer...........20° Celsius
Bad.................................23°Celsius
Küche............................16–18° Celsius
Flure.............................15° Celsius

Die Heizkosten steigen mit der Raumtemperatur. Pro Grad Celsius mehr steigen die Heizkosten um rund 6 Prozent. Jedes Grad weniger hilft Energie und Kosten sparen. Kurz, aber gründlich lüften. Durch Küchen- und Badbenutzung und die Zimmerpflanzen steigt die Feuchtigkeit der Raumluft. Ohne ausreichende Lüftung können Feuchteschäden und Schimmel entstehen. Auch die "verbrauchte" Atemluft muss ersetzt werden. Als Richtwert gilt: Etwa alle zwei Stunden für fünf Minuten lüften. Dazu das Fenster weit öffnen und nach kurzer Zeit wieder ganz schließen. Dauerlüften durch gekippte Fenster unbedingt vermeiden! Während des Lüftens sollten Sie die Heizkörperthermostate schließen!
Dichten Sie alte Fenster gut ab. Energiesparender ist der Einbau neuer dichtschließender Fenster in Verbindung mit einer Wohnungslüftungsanlage.
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Warmes Wasser

Jede Person im Haushalt verbraucht durchschnittlich 30-50 Liter warmes Wasser am Tag. Mehr als die Hälfte davon entfallen auf Baden und Duschen. Ein weiteres Viertel wird in der Küche und zur Reinigung eingesetzt, das restliche Wasser wird im Waschbecken benötigt.
Lieber warm duschen als heiß baden. Duschen statt baden spart nicht nur Energie, sondern auch bis zu 70 Prozent Wasser ein.
Wasser muss nicht immer fließen. Beispielsweise beim Einseifen unter der Dusche oder beim Zähneputzen kann der Wasserhahn geschlossen werden.
Stellen Sie die Temperatur von Warmwasserspeichern nicht höher als erforderlich ein. Denn die Wärmeverluste steigen mit dem Temperaturunterschied zur Umgebungsluft relativ an.
Es lohnt sich, Warmwasserspeicher bei längerer Abwesenheit und bei Urlaub abzuschalten!
Selten genutzte Zapfstellen werden am energiesparendsten mit elektrischen Kleindurchlauferhitzern versorgt.
Das gilt zum Beispiel für die Gästetoilette.
Elektronische Durchlauferhitzer bieten nicht nur hohen Komfort. Sie sind um bis zu 20 Prozent sparsamer im Stromverbrauch als herkömmliche hydraulische Geräte.
Mit Einhebelmischern statt Zwei-Griff-Armaturen lässt sich die Wassertemperatur schneller regulieren. Das spart Wasser und Energie.
Ein Wasserhahn sollte nicht tropfen. Bereits bei einem Tropfen pro Sekunde gehen in 24 Stunden 20 Liter Wasser, das sind zwei Eimer pro Tag, verloren. Verwenden Sie wenn möglich Keramikdichtungen für Ihre Armaturen. Diese sind verschleißfrei.
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Licht

Immerhin 7-10% des Stroms im Haushalt werden für Licht verbraucht. Dabei ist die meist verwendete Lichtquelle nach wie vor die Glühlampe. Das ist umso erstaunlicher, weil nur 5% der eingesetzten Energie in Licht umgewandelt und 95% Energie als Wärme in den Raum abgegeben wird.
Es lohnt sich, Glühlampen gegen Energiesparlampen auszutauschen. Dies gilt bereits, wenn die Brennstundendauer mindestens eine Stunde am Tag beträgt.
Halogenlampen erzeugen ein sehr brillantes und warmes Licht. Sie eignen sich hervorragend für die atmosphärische Beleuchtung.
Hochvolt-Halogenlampen lassen sich in übliche Glühlampenfassungen einsetzen. Sie sparen ca. 25 Prozent Strom im Vergleich zur Glühlampe. Niedervolt-Halogenlampen können die Stromkosten sogar halbieren.
Halogen-Glühlampen sind durch ihre kompakte Bauform zur Beleuchtung von Objekten empfehlenswert. Der Lichtaustrittswinkel wird durch den Reflektor der Leuchte bzw. der Lampe bestimmt. Eine harmonische Helligkeitsverteilung der Allgemeinbeleuchtung durch effiziente Kompakt- bzw. Leuchtstofflampen und eine hohe Beleuchtungsstärke am Arbeitsplatz fördert auch die Arbeitsleistung und spart Energie.
Um die Lichtausbeute der Lampen und Leuchten zu erhalten, sollten diese in regelmäßigen Abständen gereinigt werden. Allerdings müssen die Leuchten vor der Reinigung spannungsfrei sein. Achten Sie beim Kauf einer Haushaltslampe auf das Energielabel.
Neben der Kennzeichnung des Energieverbrauchs – A steht für "sehr effizient" und G für "weniger effizient" – ist auch die mittlere Lebensdauer der Lampe in Stunden (h), die elektrische Leistung in Watt und die Lichtleistung in Lumen verzeichnet. Leuchtstoff und Energiesparlampen sind in den Klassen A und B, Halogen-Glühlampen (Niedervolt, 12 Volt) in der Klasse C, Halogen-Glühlampen (Hochvolt 230 Volt) in der Klasse D und Glühlampen in den Klassen E, F und G erhältlich.

VERGLEICH DER LICHTLEISTUNG:

Glühlampe............. Energiesparlampe
40W...............................7W
60W............................ 11W
75W............................ 15W
100W.......................... 20W
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Standby-Geräte

Kleine rote Lämpchen zeigen an, dass die Elektro-Geräte "allzeit bereit" sind. Das ist zwar zunächst sehr praktisch, bedeutet aber auch, dass ständig Energie verbraucht wird, selbst wenn die Geräte gar nicht genutzt werden. Schließen Sie alle Geräte wie PC, Scanner und Laserdrucker an eine schaltbare Steckerleiste an und schalten Sie diese aus, nachdem alle Geräte abgeschaltet sind. Damit gehen Sie sicher, dass kein Gerät mehr im Bereitschaftsmodus ist und unnötig Strom verbraucht.
PC-Monitore verursachen einen großen Teil des Stromverbrauchs am Arbeitsplatz. Verlassen Sie sich nicht auf den Bildschirmschoner als Stromsparer, denn teilweise wird für das Berechnen bewegter Bilder noch mehr Strom benötigt. Besser ist es, den Monitor bei längeren Pausen einfach am Gerät auszuschalten.
Für Faxgeräte empfiehlt sich ein "Powersafer". Er schaltet das Gerät völlig aus, damit die Geräte nicht ständig Stand-by geschaltet sind. Nur bei einem Faxsignal bzw. Telefonanruf schaltet sich das Gerät ein und verbraucht Strom. Wichtig ist allerdings, dass das Faxgerät eine Batterie enthält, die auch im ausgeschalteten Zustand dafür sorgt, dass gespeicherte Daten nicht verloren gehen.
Ziehen Sie das Ladegerät Ihres Mobiltelefons nach dem Ladevorgang aus der Steckdose!
Fernseher, Stereoanlagen oder auch einzelne Komponenten können oft nicht ganz vom Netz getrennt werden, auch wenn sie ausgeschaltet wurden.
Das erkennen Sie daran, dass Leuchtdioden noch funktionieren oder das Gerät per Fernbedienung wieder eingeschaltet werden kann. Hier gilt es, eine schaltbare Steckerleiste zu nutzen und nach dem Ausschalten des Geräts diese ebenfalls auszuschalten. Es lohnt sich beim Kauf eines Fernsehers oder einer neuen Musikanlage darauf zu achten, dass die Geräte im Stand-by-Modus eine Leistungsaufnahme geringer als ein Watt haben und beim Ausschalten auch vollständig vom Netz getrennt werden können. Manche Fernseher verfügen über einen Öko- bzw. Auto-off-Schalter. Das bedeutet, dass sich das Gerät nach ca. einer Stunde im Stand-by-Betrieb selbstständig abschaltet.
Wie viel Energie die stillen Stromverbraucher im Jahr benötigen:

PC mit Bildschirm 70 kWh 8 Std. pro Tag/220 Tage im Jahr
Laserdrucker schwarz-weiß 44 kWh 8 Std. pro Tag/220 Tage im Jahr
Tintenstrahlfarbdrucker 79 kWh 8 Std. pro Tag/220 Tage im Jahr
Scanner 21 kWh 8 Std. pro Tag/220 Tage im Jahr
Fotokopierer 123 kWh 8 Std. pro Tag/220 Tage im Jahr
Telefax 88 kWh 24 Std. pro Tag/365 Tage im Jahr
Anrufbeantworter 26 kWh 24 Std. pro Tag/365 Tage im Jahr
Schnurloses Telefon 53 kWh 24 Std. pro Tag/365 Tage im Jahr
Farbfernseher 51 kWh 20 Std. pro Tag/365 Tage im Jahr
Satellitenempfänger 79 kWh 24 Std. pro Tag/365 Tage im Jahr
Kompakt-Stereoanlage 88 kWh 20 Std. pro Tag/365 Tage im Jahr
Videorecorder 67 kWh 23 Std. pro Tag/365 Tage im Jahr
Radiowecker 13 kWh 23 Std. pro Tag/365 Tage im Jahr
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Zehn Tipps fürs Heizen: Kleiner Einsatz - große Wirkung
Die Kosten für Heizöl jagen scheinbar unaufhaltsam nach oben. Spätestens mit der nächsten Heizkostenabrechnung im kommenden Frühjahr kann es dann für viele Haushalte ein böses Erwachen geben. Doch das muss nicht sein. Denn jeder kann der Kostenexplosion entgegen wirken. Die Formel dafür heißt: Energie sparen. Selbstverständlich muss trotzdem niemand frieren. Schon mit wenig Aufwand und kleinen Anschaffungen lässt sich viel Heizgeld sparen. Die Haushaltskasse wird es freuen: Ein durchschnittlicher Haushalt, der in einem Altbau lebt, kann durch Heizen mit Köpfchen und ohne Komfortverzicht bis zu 500 Franken pro Jahr sparen. Ganz nebenbei ist es auch gut für die Umwelt. Weniger Energieverbrauch ist zugleich ein Beitrag zum Klimaschutz.

Zehn Tipps zeigen, wie man einfach und wirkungsvoll seine Heizkosten senken kann:

1. Jedes Grad zählt: Die Raumtemperatur sollte im Wohnbereich möglichst nicht mehr als 20 Grad (°C) betragen. Jedes Grad weniger spart etwa sechs Prozent Heizenergie! Unsere Empfehlung für andere Räume: in der Küche, wo Kühlschrank, Herd und Spülmaschine mitheizen: 18 °C, im Schlafzimmer 17 °C. Entscheidend ist, wie behaglich man es selber findet. Das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

2. Räume nur nach Bedarf heizen: Unser Tipp: Bei Abwesenheit bis zu zwei Tagen die Temperatur auf 15 °C, bei längerer Abwesenheit auf 12 °C oder die Frostschutzposition des Thermostatventils einstellen; auch während der Nachtstunden die Raumtemperatur möglichst um 5 °C senken. Moderne Heizungsanlagen steuern die Senkung der Raumtemperatur zentral.

3. Gekippte Fenster fressen Energie: In der dauerhaften Kippstellung heizt man das Geld buchstäblich zum Fenster hinaus. Besser ist es, öfter kurz - höchstens 10 Minuten - und kräftig zu lüften - am besten mit Durchzug. Dabei die Heizung runterdrehen.

4. Schluss mit dem "heimlichen" Dauerlüften: Fugen und Ritzen, durch die die Wärme verschwindet, mit Dichtungsprofilen verschließen; sie sind schon für einen bis 2 Franken pro Meter zu haben und schnell angebracht. Dauerhafter - aber mit 10 bis 15 Franken pro Meter auch teurer - sind Lippenprofile, die in die Nut eingefräst werden; sie halten dafür fünf bis zehn Jahre.

5. Nachts Rollläden, Fensterläden und Gardinen schließen: Ist es draußen sehr kalt, geht viel Wärme über Glas und Rahmen der Fenster verloren. Wer die Rollläden schließt, kann die Wärmeverluste um mehr als 20 Prozent verringern, Vorhänge bringen weitere zehn Prozent.

6. Wärmestau an Heizkörpern vermeiden: Heizkörperverkleidungen und Möbel vor Heizkörpern verhindern, dass die Heizungswärme in den Raum geht. Das bedeutet bis zu fünf Prozent mehr Heizkosten. Reichen Vorhänge über die Heizkörper, erhöht sich der Wärmeverlust unter Umständen nochmals erheblich.

7. Wärmebrücke "Heizkörpernischen": Eine nachträgliche Wärmedämmung hinter dem Heizkörper schafft Abhilfe und spart bis zu sechs Prozent Heizenergie. Bei Platzmangel hilft eine fünf Millimeter dicke, aluminium-kaschierte Styroporplatte. Diese Investition rechnet sich nach spätestens zwei bis drei Heizperioden.

8. Thermostatventile bremsen "automatisch": Sie halten die Temperatur in den einzelnen Räumen konstant auf dem gewünschten Wert - selbst wenn die Sonne ins Zimmer scheint. Das kann vier bis acht Prozent Heizenergie sparen. Auf eines sollte man achten: Keine Gardinen vor die Thermostatventile! Diese funktionieren sonst nicht richtig. Bei einem Stückpreis von höchstens 20 Euro machen sich Thermostatventile meist schon nach zwei Jahren bezahlt.

9. Elektrische Zusatzheizungen nur im Notfall: Ein Dauerbetrieb von Heizlüftern und Radiatoren ist reine Energie- und Geldverschwendung. Solche Geräte sollten nur im Notfall eingesetzt werden.

10. Heizungsanlagen regelmäßig durch Fachpersonal prüfen lassen - am Besten zu Beginn der Heizperiode: Der Check durch den Fachmann gewährt einen effektiven und wirtschaftlichen Betrieb der Heizungsanlage. Und die Heizkosten lassen sich um fünf bis zehn Prozent senken.
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Sparsames Autofahren

1. Ein Bremsvorgang verwandelt kinetische Energie in Wärme. Also NICHT bremsen!!! *

Je größer die Eigenmasse eures Autos ist, desto wichtiger ist dieser Punkt. Zum Bremsen nimmt man den Fahrtwind und den Rollwiderstand. Hat man sich vertan und ist zu schnell, was im Alltag ständig vorkommt, nimmt man den MOTOR zum Bremsen. Entgegen der weitläufigen Meinung ist rollenlassen etwas sparsamer als motorbremsen; oder anders ausgedrückt, mit der Motorbremse "vernichte" ich mehr kinetische Energie, als ich mit dem eingesparten Benzin "erzeugen" kann. Man kann diesen Effekt sehr schön nachvollziehen, wenn man einen Bordcomputer mit Durchschnittsverbrauch hat. Selbst nach einer langen und eintönigen Autobahnfahrt, mit einer in Stein gemeisselten 12 auf dem Computer reicht ein einziges Ausrollen (!) in die Ausfahrt, um den Verbrauch für die gesamte Strecke auf 11,7 zu drücken. Alle anderen Fahrmanöver, vom Ausdrehen des dritten Ganges bis zur Motorbremse mit kurzzeitigem Nullverbrauch, haben keinen messbaren Einfluss mehr auf den Verbrauch

Allerdings kommt der Motorbremse wie angedeutet im Alltag eine große Bedeutung zu, so dass man auch hier einige wichtige Punkte beachten sollte. Wie sicher die meisten wissen, habe ich durch die sogenannte Schubabschaltung keinerlei Benzineinspritzung wenn ich völlig vom Gas gehe. Allerdings steht heute bei der Entwicklung der Komfort immer im Vordergrund. Daher setzt die Leerlaufeinspritzung nicht, wie man vermuten könnte, erst bei Leerlaufdrehzahl wieder ein, sondern bereits bei deutlich höheren Drehzahlen. Meist sind es zwischen 1200 und 1500u/min, manchmal sogar > 2000u/min. Nutze ich an dieser Stelle weiter die Motorbremse, dann erfolgt die Einspritzung wie im Leerlauf, jedoch mit entsprechend höherer Frequenz. Höchste Zeit einen Gang herunter zu schalten, oder die Kupplung zu treten und zum Rollen überzugehen. Versucht die Einsatzdrehzahl Eurer Schubabschaltung zu erfühlen, oder zu erfragen.

Aber auch mit der Bremse kann man Benzin sparen. Wenn ich anhalten muss, weil der Verkehr ruht, kann ich oftmals etliche Tropfen Sprit retten, indem ich scharf runterbremse und mit Schrittgeschwindigkeit noch 10-20 m rolle. Meist ist dann schon wieder Grün bevor der Wagen steht und ich spare das Anfahren. Es gibt also kein Allheilmittel für sparsames Fahren, sondern man muss in jeder Situation überlegen, wie man den Kraftstoff am besten einsetzt.

2. Früh hochschalten
In der Stadt sollte man grundsätzlich im höchsten Gang fahren. Solange die Drehzahl nicht deutlich unter 1500u/min fällt schadet das überhaupt nicht.
In den Verbrauchskurven der einzelnen Gänge gibt es keine Schnittpunkte, d.h. es ist immer wirtschaftlicher im hohen Gang zu bleiben wenn die Drehzahl ausreicht. Wenn ihr spürt, dass das Auto nicht mehr ziehen will, keine Sorge, das ist das Zeichen, das es auch nicht saufen kann! Wer einen Bordcomputer mit Momentanverbrauch hat kann das direkt sehen: Man gibt volle Möhre Gas und der Verbrauch steigt fast nicht an solange die Drehzahl niedrig bleibt.

3. Mit Vollgas beschleunigen
Damit man schnell durch die Gänge kommt, sollte beim Beschleunigen immer 90% Vollgas gegeben werden.. Dort, knapp unter der Volllastanreicherung und bei niedriger Drehzahl hat jeder (herkömmliche) Benziner den höchsten Wirkungsgrad. Dabei aber nicht zu wild aufs Gas steigen, damit nicht unnötig angefettet wird. Und natürlich immer an 1. und 2. denken!
Da hier immer wieder verschiedene Meinungen aufeinander prallen, wurde ein sogenanntes Muscheldiagramm angefügt und zur besseren Übersicht coloriert.
Man sieht oben die rote Vollgaslinie und unten die Drehzahl. Dazwischen werden oft noch die Linien für verschiedene Gasstellungen mit Prozentangaben eingezeichnet. Man kann sich aber auch so gut vorstellen, dass diese in etwa eine abgeflachten Kopie der Vollastlinie, in den verschiedenen Höhen bilden.
Dieser Motor hat bei fast Vollgas und etwa 3100u/min im dunkelgrünen Bereich seinen besten Verbrauch von 233 g/kWh. Der grüne Bereich mit der 260 zeigt etwa den Bereich, den man im Stadtverkehr ständig einhalten kann, wenn beschleunigt werden muss. Bei Halbgas kommt man selten mal über die 280er Linie.
Noch etwas kann man rauslesen. Wird keine Leistung benötigt, also mit wenig Gas nur dahergerollt, dann ist der spezifische Verbrauch über alle Drehzahlen etwa gleich schlecht. Da ich aber im höchsten Gang die wenigste Leistung erzeuge, verbrauche ich also auch absolut weniger als im niedrigen Gang mit höherer Drehzahl, wo mehr Leistung mit dem gleichen spezifischen Verbrauch erzeugt wird. Selbst wenn ich gezwungen wäre mehr Gas zu geben, um das Tempo zu halten, würde dadurch der Unterschied zum niedrigeren Gang eher noch positiv beeinflusst.

Allerdings darf der Wunsch nach großen Drosselklappenöffnungen auch nicht betriebsblind machen. Es gibt durchaus einen gewissen Spielraum zwischen "das Auto wird nicht schneller" und "das Auto wird nicht langsamer". Habe ich meine Reisegeschwindigkeit erreicht, sollte ich versuchen, so wenig Gas wie möglich zu geben.

Um ganz sicher zu sein, sollte man das Diagramm des eigenen Motors besorgen und lesen. Dort gibt es durchaus Unterschiede. Das gilt insbesondere für Dieselmotoren, da hier völlig verschiedene Umstände herrschen. Theoretisch ist der spezifische Verbrauch eines Diesel am besten, wenn er den höchsten Mitteldruck erreicht - aber wer weiss sowas schon von seinem Motor.

4. Windschatten nutzen
Wenn man etwa den vorgeschriebenen halben Tacho hinterherfährt, hat man auf der Autobahn durchaus schon gute Beihilfe zum Rasen. Beobachtet von welcher Seite der Wind kommt, weil er den Windschatten seitwärts wegbläst. Etwas versetzt zum Vorderman kann man noch prima naschen und sieht auch besser nach vorn. Bitte fahrt nicht zu dicht auf, zum einen steigt die Unfallgefahr enorm, zum anderen steigt auch der Verbrauch, weil man Punkt 1. nicht mehr einhalten kann. Bremsungen bei hohem Tempo sind tödlich für den Verbrauch.

5. Weich lenken und kurze Wege fahren
Das ist jetzt schon fast knausern, aber wer immer schön weit innen fährt kann etliche km im Jahr einsparen. Beobachtet das mal auf der Autobahn, eine Spur weiter rechts oder links macht locker mal 15m Unterschied. Das zählt zwar nicht beim Verbrauch/100km, wohl aber im Geldbeutel. Das schnellere Abschmirgeln der Reifen bei scharfer Kurvenhatz kostet natürlich auch Sprit, aber es ist besser als vor der Kurve zu bremsen.

6. Bergauf beschleunigen und bergab bremsen vermeiden
Jeder hat wohl schon erlebt, eine Talfahrt kann das Bremssystem bis über die Belastungsgrenze erhitzen. Diese Wärmemenge steht natürlich nicht zum Nulltarif zur Verfügung. Zu der üblichen kinetischen Energie kommt am Berg noch die potentielle Energie. So kann an einem steilen vereisten Berg bereits 1km/h Abfahrtsgeschwindigkeit zu schnell sein. Ich kann dann nicht mehr anhalten. Umgekehrt ist es natürlich zunächst mal effektiv, wenn ich im hohen Gang mit viel Gas eine Steigung angehe. Allerdings ist man meist versucht, einen kürzeren Gang zu wählen und diesen weit auszufahren, um möglichst schnell auf sein Reisetempo zu kommen. Wie bei den Bremsen oben ist das tödlich für die Energiebilanz. Lieber vorher oder hinterher beschleunigen und langsamer runterfahren.

7. Leerlauf vermeiden
Zunächst was ganz banales: erst anschnallen, dann starten. Wird oft anders gemacht. Meist kann man den Motor auch bereits wieder abstellen, bevor man die endgültige Position erreicht hat. Natürlich gilt das erst recht, wenn man lange hält. Wer immernoch nicht genug hat kann auch noch den Motor abstellen wenn er lange Gefälle befährt (verboten!)

8. Auto optimieren
Zunächst sollte der Motor optimal gewartet und eingestellt sein. Auch teure Reifen mit geringem Rollwiderstand sind oftmals die preiswertere Lösung. Im Grossen und Ganzen hilft alles, was dem Wagen die Bewegung erleichert, aber viele wollen halt nicht auf Flügel und breite Puschen verzichten. Trotzdem eine Liste der Tuningmaßnahmen die zumindest minimal Benzin sparen können:
- Massetuning (auch Kofferraum aufräumen u. ä.)
- Alufelgen (aber nur mit dezenter Bereifung)
- Sportauspuff (auch Metallkat und Fächerkrümmer)
- Luftfilter und Ansaugoptimierung (polieren, isolieren...)
- Leichtlauföle und Beschichtungen
- cleanen (vor allem an der Front, aber auch Antenne u.ä.)
- Sportspiegel
- Verkleinerung der Kühleröffnung
- kleinere Wischerblätter
- Einarmwischer
- in ganz wenigen Fällen Spoiler (meist ist das Gegenteil der Fall)